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Exekutionsbewilligung mit gefälschter Darlehensvereinbarung

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  • Exekutionsbewilligung mit gefälschter Darlehensvereinbarung

    Liebe Community!

    Habe einen kuriosen Fall: Es wurde die Fahrnis- und Gehaltsexekution bewilligt und zwar aufgrund einer gefälschten Darlehensvereinbarung, die mein Mandant nie unterschrieben hat. Offenbar ist ein Versäumungsurteil ergangen. Gemäß § 7 EO kann ich offenbar nicht vorgehen, da ihm ja die Ladung zugestellt wurde. Hat jemand eine Idee? Besten Dank im Voraus.

  • #2
    Zitat von laws Beitrag anzeigen
    Offenbar ist ein Versäumungsurteil ergangen. Gemäß § 7 EO kann ich offenbar nicht vorgehen, da ihm ja die Ladung zugestellt wurde.
    Wie konnte es zu dem Versäumungsurteil kommen? Wenn der Mandant die Ladung (nehme an zur vorbereitenden Tagsatzung) erhalten hat, wäre es wohl an ihm gelegen gewesen, zum Gerichtstermin zu erscheinen bzw. (bei Anwaltspflicht) einen RA zu beauftragen - was ist hier geschehen ...?

    Ob die Darlehensvereinbarung gefälscht ist oder nicht, ist vorerst sekundär - du musst versuchen, wieder ins Titelverfahren hineinzukommen (Wiedereinsetzungsantrag, Antrag auf Aufhebung der Vollstreckbarkeit etc. - das ganze Brimborium).

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    • #3
      Ein Versäumungsurteil würde vor allem ja voraussetzen, dass der zumindest einmal reagiert hätte, bevor die Ladung kam. Aber dann nicht hingeht.

      Dass jemand gar nicht auf einen Zahlungsbefehl reagiert, vielleicht weil er ihn sprachlich nicht versteht oder denkt, es sei ja völlig klar, dass er dem kein Geld schuldet, das hätte ich mir ja noch einreden lassen.
      Wer die Wahrheit im Wein sucht, darf nicht nach einem Achterl schon aufgeben.

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      • #4
        Ja, der SV ist zu dünn. Bei einer Geldforderung ergeht idR ein Zahlungsbefehl ...

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